Endlich geschieht was am Lederhof
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Übersicht der Anträge zum Lederhof und den Posern auf der Neuen Straße

Im Quartier rund um den Lederhof  ist einiges im Argen und es brauchte erst einen „Brandbrief“ der Menschen, die dort leben und arbeiten, damit nun etwas geschieht. Die SPD-Fraktion war im August 2020 erstmals vor Ort und hat sich gemeinsam mit dem Leiter der Ortspolizeibehörde und Polizeibeamten, die sich speziell mit dem Thema „Poser und Raser“ beschäftigen, mit den Anwohner:innen unterhalten. Auf den ersten Antrag aus dem August 2020 ist quasi nichts erfolgt, die Stadtverwaltung blieb untätig; jedenfalls hat sich nicht wirklich etwas gebessert, auch nicht mit den Fahrzeugen, die zu schnell durch diesen verkehrsberuhigten Bereich fahren. Auf der anderen Seite der Gasse „Am Lederhof“ sind die Anlieger:innen geplagt durch die Raser und Poser, die v.a. den Tunnel der Neuen Straße als „Resonanzkörper“ für ihre Auspuffanlagen nutzen.

Wir dokumentieren hier gesammelt unsere Initiativen, die sich mit dem Lederhof und der Verkehrssituation „Neue Straße“ beschäftigen. Am Ende des Antrags ist jeweils die Antwort des Oberbürgermeisters verlinkt. Außerdem verlinken wir den offenen Brief sowie diverse Medienberichte.

Der erste Antrag vom 26.08.2022 forderte eine Aufwertung des Lederhofes, eine wirkliche Verkehrsberuhigung, aber mittelfristig eine Neugestaltung des Areals.

Vorschläge über die Verkehrssituation in der Neuen Straße machten wir auch in einem Antrag am 31.08.2020.

Am 26.10.2020 unternahmen wir einen erneuten Vorstoß und beantragten eine Zufahrtsbegrenzung.

Am 21.4.2021 haben wir Maßnahmen zur Regelung des Verkehrs an der Kreuzung Neue Straße / Friedrich-Ebert-Straße beantragt. Hier ging es auch um eine Entschleunigung des Tunnels.

Am 18.5.2021 schrieb unser Fraktionsmitglied Martin Rivoir in seiner Eigenschaft als Landtagsabgeordneter einen Brief an Innenminister Strobl und forderte Maßnahmen gegen die Poser und Raser. Hier können Sie die Antwort des Ministers lesen.

Im Oktober 2021 waren wir abermals vor Ort, dieses Mal mit der Abteilung Verkehr und besprachen Lösungsansätze. Es schien vielversprechend, es geschah jedoch zunächst nichts.

Ein Antrag vom 5.11.2021 beschäftigt sich mit dem „Schmuddeligen Stadtbild“. Auch im Lederhof stehen Mülltonnen von einer Leerung bis zur nächsten auf der Straße, anstatt dass sie in den Keller geräumt werden. Dieses Problem geht die Stadtverwaltung unverständlicherweise nicht an.

Im Jahr 2022 beginnt eine Gruppe von Suchtkranken, die Brücke über die Blau von der Deutschhausgasse zum Lederhof als Treffpunkt zu nutzen, was die anderen Menschen am Lederhof belastet: Schlägereien, Drogenverkauf auf offener Straße, Behinderungen beim Überqueren der Brücke und anderes senken die Lebensqualität der anderen enorm. Die SPD-Fraktion versucht, hier zunächst verwaltungsintern auf das Problem aufmerksam zu machen.

Einen schweren Unfall gab es am 25.4.2022, als ein 18-jähriger bei einem Autorennen in der Neuen Straße gegen ein Haus am Lederhof krachte: Spektakulärer Unfall in Ulm: Pkw kracht in Gebäudefront – war es ein illegales Straßenrennen? 

Am 29.4.2022 sandten die Anwohner:innen und Anlieger:innen einen offenen Brief an OB, Baubürgermeister und die Gemeinderatsfraktionen, der auch an die Medien ging.

Die SÜDWEST PRESSE nahm sich am 1.5.2022 dem Thema an: Randale in der Ulmer Innenstadt: Alkohol, Drogen und Poser: Anwohner des Lederhofs platzt der Kragen

regioTV berichtete am 3.5.2022 über Spaghettieis und Drogen – Am Lederhof gibt’s beides.

Am 4.5.2022 haben wir nach dem offenen Brief der Anlieger:innen beim OB beantragt, dass deren Brief bei der Sitzung des Runden Tisches öffentliche Sicherheit und Ordnung am 11.5. behandelt wird.

Der SWR berichtete am 12.05.2022 in der Landesschau BW über die Zustände am Lederhof.

Am 12.5.2022 hat die Stadtverwaltung „schnell reagiert“ und endlich eine Bodenschwelle am Lederhof angebracht. Hierzu haben wir eine Pressemitteilung veröffentlicht.