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Taubenplage in Ulm

Taubenkot auf "Sonnenschirmen", Ratten auf der Straße

Die Stadtverwaltung wird offenbar der Taubenplage nicht Herr. Längst wurde Abhilfe versprochen, aber zu spüren ist davon nichts:

Taubenplage

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

seit Jahren vermehren sich die Stadttauben immer mehr. In der Innenstadt, aber auch an deren Rand wie am Universumcenter oder in Böfingen klagen Anwohner:innen über die Zunahme. Teilweise werden Balkone bevölkert und können nicht mehr benutzt werden. Manche Ulmer:innen können nicht einmal mehr vernünftig lüften, weil die Tauben sonst in die Wohnung kommen. An manchen Stellen der Innenstadt werden die EBU dem Taubenkot nicht mehr Herr. In manchen Cafés können die Gäste nur noch unter großen Sonnenschirmen unbeschadet Kaffee trinken. Das neue Hotel am Einsteinplatz musste bereits seine Fassade mit weißen Tüchern anhängen. Hier lief an zahlreichen Fensterscheiben der Taubenkot herab. Selbsternannte Tierschützer füttern die Tauben, was der KOD bereits häufig festgestellt hat und teilweise sanktionieren konnte. Das Futter wird aber weiterhin an zahlreichen Stellen ausgebracht. Daran erfreuen sich aber auch die Ratten, die es in der Innenstadt gibt.

Hierzu liegen ältere Anträge von Fraktionen, die zustimmend beantwortet würden und die Verwaltung Abhilfe zusagt. Geschehen ist bislang nichts.

Es ist nun dringend an der Zeit, dass die Verwaltung handelt. Andere Städte haben gute Erfahrungen mit einem Falkner gemacht, der die Taubenanzahl dezimiert oder die Tauben vergrämt. Eine andere Möglichkeit ist ein Taubenhaus, an dem die Tauben gezielt gefüttert werden und eine Art Geburtenkontrolle durchgeführt wird, in dem manche Eier durch Kunsteier ausgetauscht werden.

Wir beantragen, dass endlich geeignete Maßnahmen ergriffen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Ansbacher
Fraktionsvorsitzender