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Parkplätze für Fischerviertel endlich neu ordnen!

Für das Fischerviertel muss nun endlich eine Lösung her:

Parkplätze Fischerviertel

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Fischerviertel soll nun das wilde Parken beendet werden. Dies ist aus meiner Sicht auch wegen der zugeparkten Rettungswege und auch wegen des überbordenden Blechs in unserer historischen Altstadt überfällig.

Wie schon mehrfach in verschiedenen Gremien wie z. B. im Aufsichtsrat der Parkbetriebs GmbH (PBG) geäußert und auch schriftlich beantragt, sollte die Verwaltung nun umgehend ein Konzept für die Nutzung der Tiefgarage Fischerviertel und ggf. auch der Tiefgarage Salzstadel durch Anwohner:innen vorzulegen und umzusetzen. Im Prinzip geht es um eine Anwohnerparkkarte für diese Tiefgaragen zu einem fairen Preis. Diese Anwohnerparkkarte beinhaltet natürlich keinen Anspruch auf einen festen Stellplatz.

Früher hat die Verwaltung dies mit dem Hinweis auf wirtschaftliche Verluste aus der Ertragsdifferenz pro Stellplatz zwischen Dauerparker:innen und Kurzparker:innen abgelehnt. Seit der Inbetriebnahme des Parkhaus‘ Am Bahnhof hat sich die Situation nun aber grundlegend geändert. Seit der Inbetriebnahme sind dort eigentlich durchgehend 500 freie Stellplätze vorhanden. Wenn nun in den TG Fischerviertel bzw. Salzstadel mehr Anwohner:innen parken, so ist damit zu rechnen, dass die Belegung durch Kurzparker:innen sich im Parkhaus Deutschhaus und eben auch in der Bahnhofsgarage erhöhen. Im Parkleitsystem könnte die angezeigte Zahl der freien Stellplätze entsprechend korrigiert werden um einen Lenkungseffekt zu erzielen. Damit sind für die PBG zusätzliche Einnahmen durch eine Anwohnerparkkarte keine Verluste mehr, sondern eben zusätzliche Einnahmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Martin Rivoir MdL
Stadtrat