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Informationen für armutsgefährdete Senior:innen

NIQ – Informationen für armutsgefährdete Senior*innen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in der Sitzung des Fachbereichsausschusses Bildung und Soziales am 09.11.2022 wurde ausführlich das Thema Altersarmut behandelt. Nach der GD ist davon auszugehen, dass derzeit in Ulm 4000 bis 5000 Senior*innen über 65 Jahren armutsgefährdet sind und bei ihnen eine sehr hohe Nichtinanspruchnahmequote für zustehende Leistungen besteht.

Unter den gegenwärtigen Bedingungen mit hoher Inflationsrate und stark ansteigenden Energiekosten wird die Situation für diese Gruppe von Menschen zunehmend schwieriger. Eine Möglichkeit, die Situation zu verbessern, wäre aus unserer Sicht, den Menschen Informationen darüber zur Verfügung zu stellen, was ihnen an Hilfe und Unterstützung, auch finanzieller Art, vom Staat zusteht. Daher greifen wir gerne die Handlungsempfehlung Nr. 3 und Nr.4 des Armutsberichts auf und beantragen:

Die Verwaltung soll im Sinne der Aufklärung und Information ein Konzept zur Senkung der Nichtinanspuruchnahmequote von Wohngeld und Grundsicherung erarbeiten und umsetzen und z.B. über das Projekt Präsenz verstärkt ältere Menschen dabei zu unterstützen, ihre ggf. Bestehenden Ansprüche auf Transferleistungen und die LobbyCard geltend zu machen.

Wir könnten uns vorstellen, dass in einem ersten Schritt ein Info-Flyer erstellt und an die betreffenden Haushalte verteilt wird.

Für die Fraktionen

CDU
Karin Graf

SPD
Eva-Maria Glathe-Braun

FWG
Gisela Kochs