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Parksünder in Rettungswegen

 

Aus verschiedenen Ulmer Straßenzügen mehren sich Beschwerden über Falschparker, die rücksichtslos mit ihrem Auto die Rettungswege zu stellen. Besonders schlimm ist es in der Kronengasse. Für Einsatzkräfte ist hier oftmals kein Durchkommen. grund für uns, an den OB zu schreiben:

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

zu einem Bericht der Schwäbischen Zeitung, das Ehinger Ordnungsamt würde in den nächsten Wochen verstärkt die Parksituationen auf Feuerwehrzufahrten kontrollieren, haben wir mehrere Meinungen von Bürgern wahrgenommen, die solche Probleme mit dem ruhenden Verkehr auch in Ulm bemängeln. Wir legen Ihnen Fotos bei, die die Situation „Unter der Metzig/Kronengasse“ zeigen. Hier ist deutlich zu sehen, dass an manchen Stellen gerade noch ein PKW, keinesfalls jedoch ein Rettungswagen oder gar ein Löschfahrzeug bzw. eine Drehleiter durchkommt. Ein Anwohner schrieb uns, dass dort vor ein paar Monaten die Feuerwehr mit der Drehleiter nicht anrücken konnte, um absturzgefährdete Dachplatten zu sichern. Ähnliche Parksituationen  wurden uns aus der Sonnenhalde, dem Merianweg, der Schill- oder der Gneisenaustraße berichtet. Sicher wähnen sich die Parksünder vor allem nachts, wenn keine Mitarbeiter der Bürgerdienste erwartet werden.

Wir beantragen darum einen Bericht der Bürgerdienste im Hauptausschuss über die Einschätzung der Gefahrenlage.

Da die enge Kronengasse derzeit auch die Zufahrt ins östliche Fischerviertel darstellt, bitten wir, die Kontrollen der Bürgerdienste dort dringlich zu verstärken.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Kühne
Fraktionsvorsitzende

Martin Ansbacher
Stadtrat