Räumliche Situation des Donaubüros
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Druckwerkstatt Pionierkaserne
22. Oktober 2014

Fraktion schreibt an Bahnchef Grube

Sehr geehrter Herr Dr. Grube,

wir wenden uns heute mit mehreren Anliegen rund um die Deutsche Bahn im Bereich Ulm an Sie.
Die Situation, insbesondere im Bahnhof selbst, verärgert Bürger zunehmend und es wird immer schwerer für uns als Kommunalpolitiker
Verständnis für unseren Partner zu wecken. Kaum ein Bahnhof in der Republik von der Bedeutung Ulms, der einen solchen Sanierungsstau
aufweist!

Im Einzelnen muss es schnellstmöglich eine Lösung geben für:

1. die Abgänge vom Bahnhofssteg
Anfang des Jahres haben Sie zusammen mit Herrn Oberbürgermeister Gönner eine Vereinbarung zur Ausgestaltung von behindertengerechten Zugängen vom neu erstellten Bahnhofssteg zu den Bahnsteigen im Ulmer Hauptbahnhof unterzeichnet. Leider müssen wir feststellen, dass bis heute eigentlich nichts geschehen ist. Wir bitten um Informationen über den weiteren Fortgang der Dinge.

2. die defekten Gepäckbänder in der Unterführung am Ulmer Hauptbahnhof
Immer häufiger sind die Gepäckförderbänder defekt. Aktuell ist z.B. das Band an den Treppen zu Bahnsteig 2/3 seit mehreren Wochen
außer Betrieb. Ein großes Ärgernis für alle Kunden der Bahn. Wir bitten um nachhaltige Abhilfe! Foto anbei.

3. den Zugang zu Bahnsteig 1 südlich des Intercityhotels
Schon vor Jahren haben wir vorgeschlagen, einen Zugang zum Bahnsteig 1 zwischen Intercityhotel und Bahnhofsteg zu schaffen. Dieser ist ohne großen Aufwand zu realisieren und würde einen direkten Zugang zumindest zu den Bahnsteigen 1, 25 und 27 ermöglichen und somit die völlig überlastete Bahnhofshalle entlasten. Seinerzeit wurde uns die schnelle Prüfung dieses Vorschlags zugesagt. Uns interessiert auch hier der Stand der Dinge.

Ein weiteres Anliegen auf der Strecke im Stadtgebiet Ulms ist die Querung der Gleise in der Nähe des Ostbahnhofs. Hier ist in den letzten Jahren ein neues Wohngebiet entstanden. Die Schienen verlaufen direkt am Fußweg und es gibt keine Schutzvorrichtung und keinerlei Querungsmöglichkeit nach Süden Richtung Karlstraße. Es wird immer wieder berichtet, dass Kinder und auch Erwachsene als Abkürzung die Schienen direkt überqueren. Dies ist zwar verboten, wird aber trotzdem gemacht, weil man sich einen großen Umweg spart. Wir halten es für unabdingbar, dass an dieser Stelle eine  Querungsmöglichkeit in Form einer Unterführung oder eines Stegs errichtet wird. Auch wäre aus unserer Sicht zu prüfen, ob ein signalisierter und beschrankter Fußgängerüberweg eingerichtet werden kann.

Über eine baldige Antwort würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Kühne
Katja Adler
Dr. Dagmar Engels
Dr. Haydar Süslü
Martin Rivoir MdL
Martin Ansbacher
Dr. Brigitte Dahlbender
Malika Mangold

 

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