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Fallobst kostenfrei abliefern

Es ist sicher nur eine kleine Meldung am Rande, aber für die Gartenbesitzer, die es betrifft, ist es eine wesentliche Frage. Fällt mehr Obst an, als man verarbeiten kann – zumal Obstwiesen immer gefordert und gefördert wurden – muss das herabgefallene Obst irgendwie entsorgt werden. Für den Kompost ist es zu feucht. Deswegen schrieben drei unserer Fraktionsmitglieder an den OB:

Kostenfreie Ablieferung von Fallobst

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Herbst naht und damit die Fallobstzeit. Schon letztes Jahr stieß unsere städtische Abfallsatzung in diesem Punkt auf großes Unverständnis bei den betroffenen Bürgern. Nach unserer Satzung gilt Fallobst nicht als Gartenabfall, sondern als Biomüll. Demzufolge müssen Bürger, die Fallobst nicht selbst kompostieren können, auf den Recyclinghöfen für 100 kg 16,70 Euro bezahlen. Das erscheint widersinnig, da im Vergleich gutes, verarbeitbares Mostobst letztes Jahr bei den Mostereien nur 4 Euro/100 kg erbracht hat.

Wir streben deshalb eine praktische Lösung auf den Recyclinghöfen an. Für die wenigen Wochen der Obsternte sollten dort geeignete Behälter aufgestellt werden, wo man das Fallobst loswerden kann. Wir können doch nicht einerseits dafür werben, dass standorttypisches Gehölz angepflanzt wird, besonders auch Obstbäume, und die Leute dann für das aufgesammelte Fallobst auch noch bezahlen lassen! Wenn man bedenkt, was alles umsonst auf den Recyclinghöfen abgegeben werden darf, könnte man für das Fallobst auch noch eine Lösung finden!

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Kühne
Fraktionsvorsitzende

Katja Adler
stv. Fraktionsvorsitzende

Dr. Dagmar Engels
stv. Fraktionsvorsitzende

 

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