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15. Oktober 2025Antrag: Bündnis Wohnen für Menschen mit Unterstützungsbedarf

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
das Thema Wohnen nimmt einen besonders wichtigen Platz in der Ulmer Stadtpolitik ein und das ist notwendig, denn Wohnen ist das soziale Thema unserer Gegenwart und die Beschlüsse reichen weit in die Zukunft.
Um das Wohnen für breite Bevölkerungsschichten möglich zu machen, haben wir in den vergangenen Jahren wichtige Beschlüsse gefasst, die, wenn wir sie konsequent anwenden, ihre Wirkung entfalten werden.
Besonders schwer haben es Menschen, mit besonderem Unterstützungsbedarf (z.B. Frauen aus dem Frauenhaus, Careleaver, Geflüchtete und Menschen in der Wohnungslosigkeit).
Die Drehscheibe Wohnraum für diese gesamte Gruppe zugänglich zu machen, ist ein gutes Konzept. Wir brauchen aber dringend mehr Wohnungsangebote, um die sozialen Hilfesysteme für alle Menschen, die betroffen sind, aufnahmefähig zu halten.
Die UWS leistet hier viel, kann es aber nicht alleine, deshalb brauchen wir die Unterstützung aller Wohnungsgesellschaften vor Ort, auch interessierter privater VermieterInnen. Einige Städte (z.B. Stuttgart) sind hier bereits beispielhaft tätig.
Wir beantragen:
Schaffung einer Initiative „Wohnen für alle“, an der Wohnungsgesellschaften, VermieterInnen, Abteilung Stadtgestaltung, Umwelt und Bau, Abteilung Soziales, soziale Träger und GemeinderätInnen teilnehmen, um eine Feststellung des Bedarfs und Festlegung klarer Ziele zu erreichen.
Im nächsten Schritt soll eine Präsentation, Diskussion und Beschlussfassung zu den Ergebnissen im Gemeinderat stattfinden.
Mit freundlichen Grüßen
Eva-Maria Glathe-Braun, Larissa Heusohn, Heike Veile-Selig
gez. Bastian Röhm für die kjt-Fraktion
Antwort von OB Martin Ansbacher auf den Antrag: Bündnis Wohnen für Menschen mit Unterstützungsbedarf
