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Homeoffice in der Stadtverwaltung fördern!

Auch die Ulmer Stadtverwaltung muss mit gutem Beispiel vorangehen und Homeoffice für die Belegschaft ermöglichen und fördern:

Homeoffice in der Verwaltung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die jüngste Konferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsident:innen appellierte eindringlich an alle Arbeitgeber:innen, der Belegschaft Homeoffice zu ermöglichen, wo immer dies nur möglich ist. Auch die Stadtverwaltung mit zahlreichen Mitarbeiter:innen und der Belegschaft in den Eigenbetrieben ist hier aufgerufen, ein Vorbild zu geben und so umfassend wie möglich den Appell vom Dienstag umzusetzen. Wir haben jedoch Signale bekommen, dass in manchen Teilen der Verwaltung die Arbeit wie gewohnt am regulären Schreibtisch in der Stadtverwaltung erwartet wird, obwohl Homeoffice problemlos möglich wäre. Von unseren Feuerwehrbeamten, manchen Mitarbeiter:innen in der Bauverwaltung oder im Servicebereich der Bürgerdienste müssen wir natürlich das Erscheinen in der Dienststelle erwarten. Doch wo ohne notwendigen persönlichen Kontakt mit Kund:innen am PC gearbeitet wird, sollte eine moderne Verwaltung gerade in dieser Pandemiezeit fördern, dass von Zuhause aus gearbeitet wird.

In den Haushaltsplanberatungen hatten wir bereits verdeutlicht, dass es an den technischen und personellen Voraussetzungen nicht mangeln darf, möglichst vielen Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen.

Wir bitten um Auskunft, wie viele Anträge auf Homeoffice abgelehnt wurden und aus welchen Gründen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Ansbacher
Fraktionsvorsitzender