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Einstein-Grundmauern integrieren

Vom Geburtshaus Albert Einsteins blieben nur die Grundmauern übrig. Das Kellergeschoss wurde gesichert, die Steine eingelagert. Was damit geschehen soll, ist immer noch unsicher. Die SPD-Fraktion hat sich immer dafür eingesetzt, die Überreste des Hauses zu bewahren. Unsere Fraktionsvorsitzende hat darum heute dem Investor der Sedelhöfe, Lothar Schubert von DC Commercial, eine eMail geschrieben:

Sehr geehrter Herr Schubert,

in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Sedelhöfen gab es neulich eine Vor-Eröffnung der neuen Bürgerdienste für den Gemeinderat. Dabei haben wir nebenher auch mit Freude festgestellt, dass Ihr Projekt große Fortschritte macht.

Die Bürgerdienste sind ein qualitativ hochwertiges Gebäude und mit einigen gemauerten Wänden aus den archäologischen Resten der alten Stadtmauer wird der historisch bedeutsame Ort auch für die Gegenwart und die nächsten Jahrzehnte wenigstens ein klein wenig bewahrt. Die beiliegenden Bilder mögen das für Sie anschaulich machen.

Ein letztes Mal möchte ich Sie deshalb ermuntern, im neuen Gebäude Bahnhofstraße 7 auch dem Einstein-Geburtshaus eine Chance zu geben, an die Geburtsstätte von Einstein zu erinnern, nur wenige Meter entfernt vom Originalstandort. Mag sein, dass die historische Authentizität zerstört ist durch eine Verlagerung und Neuaufbau. Beim Vorgang „Stadtmauer in den Bürgerdiensten“ hat man dies auch in Kauf genommen.

Für das Jahr 2019 wünsche ich Ihnen persönlich und unserem gemeinsamen Projekt alles Gute.

Beste Grüße

Dorothee Kühne
Fraktionsvorsitzende

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